Du wurden ihnen die Augen geöffnet und sie erkannten ihn. Und sie sprachen zueinander: «Brannte nicht unser Herz in uns, als er mit uns redete auf dem Weg?» (Lukas 24,31a.32)
Jesus begegnet den beiden Jünger. Diese sind nach seinem Tod traurig von Jerusalem nach Emmaus unterwegs. Zerschlagene Hoffnung und Träume. Gerade in diesem Gefühlschaos begegnet ihnen Jesus. Er geht mit ihnen auf den Weg und hört zu. Ohne dabei Ratschläge zu erteilen. Durch das gemeinsame Unterwegs sein, verändert sich etwas. Jesus ist mit uns, wenn wir (noch) keine Lösung auf unsere offenen Lebensfragen haben. Er ist dabei und versteht unsere Gedanken und Gefühle. Ohne Wort vermittelt uns diese Begebenheit eine ermutigende Tatsache: Wir müssen nicht den ganzen Weg kennen. Es reicht, den nächsten Schritt zu gehen.
Dreieiniger Gott
Danke, dass du bei uns bist, auch wenn wir dies nicht spüren.
Hilf uns, den Weg gemeinsam zu gehen, um einander zu begegnen.
Roman Bamert, Sozialdiakon
