Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein grosses Licht, und über denen, die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell. Du weckst lauten Jubel, du machst gross die Freude. Vor dir freut man sich, wie man sich freut in der Ernte, wie man fröhlich ist, wenn man Beute austeilt. (Jesaja 9,1.2)
Das heutige Bibelwort wirft einen Blick seiner Zeit voraus. In die Zeit, wo Jesus als Mensch auf diese Welt kommen soll. In den nachfolgenden Versen wird dieser kommende Retter noch genauer beschrieben. Doch schon in den ersten Versen wird klar, dass dieses Kommen einen sichtbaren Unterschied machen wird. Etwas bemerkbarem, wie wenn wir eine Kerze in einem finsteren Raum anzünden. So wird es von einem auf den anderen Moment hell, da das Licht die Dunkelheit durchbricht.
Gerade in unsere oftmals hektische Adventszeit ist es gut, uns auf den Ursprung von Weihnachten, der Geburt von Jesus, zu besinnen. Er selbst möchte Licht in unsere manchmal dunkelnden, aber auch frohen Lebenssituationen bringen. So, dass wir uns von Herzen darüber freuen können. Wie ein Bauer, der mit grosser Genugtuung seine Ernte einbringt oder jemand, der sein Beute unter seinen Freunden aufteilt.
Dreieiniger Gott
Danke, dass du durch Jesus Christus in unseren Leben leuchten möchtest.
Hilf uns, die Freude über diese Zuwendung mit unserem Umfeld zu teilen.
Roman Bamert, Sozialdiakon
