Jesus sprach: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben. (Johannes 8,12)
Das obenstehende Bibelwort ist eines der sieben Selbstbezeichnungen Jesu, welche auch als die «Ich-bin-Worte» beschrieben werden. Alle sieben greifen etwas aus dem Alltag der Zuhörenden auf – hier das Licht, welches Orientierung in die Dunkelheit bringt. Gerade die letzten Tage mit der kompakten Nebendecke erinnerten mich an die Bedeutung einer Lichtquelle. Der Nebel mag noch so dicht sein. Eine kleine Öffnung reicht aus, damit die Sonne mit ihrem warmen Licht hindurchscheinen kann. Plötzlich dominiert nicht mehr das Grau in Grau, sondern die farbigen Blätter an den Bäumen und auf dem Boden werden sichtbar.
In unserem Leben gehören sowohl lichtvolle Momente, aber auch Situationen dazu, die uns dunkel erscheinen. In solchen Situationen die Orientierung nicht zu verlieren, ist gar nicht so einfach. In diesen Momenten möchte uns Jesus als Licht der Welt begegnen und Licht ins Dunkle bringen. Orientierung in den dunklen Momenten unseres Lebens, bei denen wir uns nach dem Sinn fragen. Licht in Momente der Trauer und des Abschiedsnehmens. Gerade in den herausfordernden Situationen des Lebens möchte uns Jesus Christus als das Licht der Welt den benötigten Durchblick schenken.
Dreieiniger Gott
Danke für das Licht und die Orientierung, welches uns Jesus Christus, gerade in unserem trüben Lebensmomenten, geben möchte.
Hilf uns, auf dieser Lichtspur zu vertrauen, auch wenn der weitere Verlauf noch nicht klar ist.
Roman Bamert, Sozialdiakon
