Seine Macht ist ewig und vergeht nicht, und sein Reich hat kein Ende. (Daniel 7,14b)
Ein kurzer Versteil aus dem prophetischen Buch Daniel, der es inhaltlich in sich hat. Nicht der geringste Zweifel über Gottes Wesen und Handeln soll aufkommen. Zwei Aussagen, die beide als absolut in den Raum gestellt werden. «Seine Macht ist ewig und vergeht nicht.» und «sein Reich hat kein Ende.» Was macht den Schreiber so sicher und was bestätigt ihn in seiner Überzeugung? Ist es sein eigenes Erleben oder ist es der Blick in die Vergangenheit, die zum Staunen über Gottes guten Taten am Volk Israel anregen? Vermutlich spielen hier beide Aspekte mit. Zum einen, das Erkennen der Segenslinie Gottes in der Geschichte, aber auch das persönliche Erleben im Hier und Jetzt. Dieses Wechselspiel soll auch unseren christlichen Glauben stärken: Dankbar zurückschauen, auf die Segensspur Gottes in unserem Leben, auf das Gute im Hier und Jetzt und auf die Zusage der Segnungen Gottes in der Zukunft.
Dreieiniger Gott
Danke, dass du jeden Augenblick in der Vergangenheit da warst, in der Gegenwart da bist und auch in Zukunft da sein wirst und unsere Welt in deinen Händen hältst.
Hilf uns, in den ruhigen und in den stürmischen Zeiten in unserem Leben dir aus tiefem Herzen zu vertrauen.
Roman Bamert, Sozialdiakon
