Und alles, was ihr tut, mit Worten oder Taten, das tut im Namen des Herrn Jesus – und dankt dabei Gott, dem Vater, durch ihn. (Kolosser 3,17)
Alles, was die Adressaten tun, in Worten und Taten, soll im Sinne von Jesus Christus geschehen. Ist das überhaupt möglich, im Anbetracht, der herausfordernden Situationen, die uns im Alltag begegnen können? Stehen wir hier nicht manchmal in der Gefahr, dass unsere eigenen Vorstellungen oder unsere Ich-Bezogenheit durchschlagen. Aus meiner Sicht wollen diese Worte viel mehr unsere Grundhaltung ansprechen und nicht ein Urteil über unsere einzelnen Taten geben. So bedeutet dies, dass wir unsere Grundhaltung reflektieren und uns dabei überlegen, wie wohl Jesus Christus in dieser oder jener Situation reagieren und handeln würde. Mit Jesus als Vorbild vor Augen kommt die notwendige Leichtigkeit in die ganze Angelegenheit. Unsere Worte und Taten sollen die Liebe durch Jesus Christus in unserem Umfeld hör-, sicht- und erlebbar machen. All dies soll zur Ehre Gottes, zum Aufbau von unseren Nächsten und letztlich zur Dankbarkeit gegenüber unserem Schöpfer dienen.
Dreieiniger Gott
Danke für deinen Beistand, damit unsere Worte und Taten, dich loben und preisen.
Hilf uns, unser Bewusstsein zu schärfen, dass alles, was wir tun oder lassen, zu deiner Verherrlichung dienen soll.
Roman Bamert, Sozialdiakon
