Nicht durch Kraft und nicht durch Stärke, sondern mit meinem Geist!, spricht der HERR der Heerscharen. (Sacharja 4,6)
Unser heutiges Bibelwort ist gerade für die Tatkräftigen unter uns eine mögliche Herausforderung. Wenn etwas nicht so läuft oder sich entwickelt, wie wir uns dies wünschen, so stehen wir der Gefahr, einfach unseren Einsatz zu erhöhen. Mit der berechtigten Hoffnung, dass sich dann die erwünschte Veränderung einstellt. Doch wie gehen wir mit den Umständen um, die sich trotz unseren intensiven Bemühungen nicht so entwickeln wie wir uns dies wünschen? Der Schreiber unseres Bibelwortes setzt hier einen Kontrapunkt, in dem er sagt, dass es nicht der grosse Einsatz es ist, der den Unterschied ausmacht, sondern dass sanfte Wirken des Heiligen Geistes. Vielleicht offensichtlich oder ganz still im Verborgenen. Unsere Aufgabe soll es sein, aus der Beziehung zum himmlischen Vater heraus, auf dieses Wirken des Heiligen Geistes zu vertrauen. Darauf zu bauen, dass er die Bahn ebnet und so auch mal das scheinbar Unmögliche möglich machen kann.
Dreieiniger Gott
Danke für deine sanfte Kraft durch das feine Wirken des Heiligen Geistes.
Hilf uns diesem Eingreifen zu vertrauen, dass auch das scheinbar Unmögliche möglich machen kann.
Roman Bamert, Sozialdiakon
