Singt dem HERRN ein neues Lied, denn er tut Wunder. (Psalm 98,1)
Singen ist eine mögliche Form, seinem Glauben Ausdruck zu verleihen. Wir singen in jedem Gottesdienst zusammen das eine oder andere Lied. Bereits die 150 Psalmen aus der Bibel, die wir heute als Texte kennen, wurden ursprünglich gesungen. Und auch im Neuen Testament ist das eine oder andere Bruchstück eines frühchristlichen Liedes enthalten.
Singen ist eine Form des Gebetes. Man kann ganz alleine für sich singen, noch besser tönt es aber in der Gemeinschaft. Ich durfte letzte Woche zwei Tage lang intensiv mit einigen anderen Menschen zusammen kurze Gebete singend einüben. Es war intensiv, wir haben viel gearbeitet. Und wir haben erlebt, wie die Gruppe über den Gesang zusammengewachsen ist. Es hat zum Schluss ganz anders geklungen als zu Beginn. Und vor allem hat es grosse Freude gemacht.
Aber der gute, ausgearbeitete Klang ist nur eine Seite der Medaille. Vor allem ging es in diesen zwei Tagen darum, Gott zu loben und so in Kontakt mit Gott zu treten.
Jauchzt dem HERRN alle Lande,
freut euch, jubelt und singt!
Paslm 98,
Michael Rahn, Pfarrer
