Gott, jeden Tag will ich dich preisen
Und deinen Namen loben immer und ewig.
(Psalm 145,2)
Wenn mein Kind oder mein Enkelkind eine schöne Zeichnung macht, dann lobe ich es in den höchsten Tönen. Wenn das Essen im Restaurant mir geschmeckt hat, dann sage ich das der Bedienung. Die Betroffenen freut dies. Es ist die Bestätigung für ihr Tun. Es motiviert sie, noch mehr und noch schönere Zeichnungen zu machen oder weiterhin so gut zu kochen. Und es tut einfach gut.
Gott braucht unser Lob nicht in dem Sinne, wie es Menschen «brauchen». Wir können Gott dadurch nicht verändern. Aber das Loben von Gott verändert uns. Wenn ich Gott regelmässig lobe und ihm danke, dann beginne ich ganz automatisch besser darauf zu achten, was ich alles geschenkt bekomme. Dann vertieft sich meine Beziehung zu Gott. Dann erfüllt mehr und mehr Dankbarkeit mein Leben und ich werde verändert.
Aller Augen warten auf dich
und du gibst ihnen Speise zur rechten Zeit.
Du tust deine Hand auf
und sättigst alles, was lebt, mit Wohlgefallen.
Psalm 145.15.16
Michael Rahn, Pfarrer
