«Der Herr ist wahrhaftig auferstanden und dem Simon erschienen». (Lukas 24,34)
An den Ostertagen erinnern wir uns an die Ereignisse rund um den Tod und die Auferstehung von Jesus Christus. Die oben erwähnten Worte entstammen von den beiden Jesus-Nachfolger aus Emmaus. Denen, die schweren Herzens nach dem Tod ihres Meister auf Rückreise von Jerusalem sind und ihnen dort ein Mann begegnet, der sich ausgiebig mit ihnen unterhält. Als dieser weiterziehen will, bitten sie ihn, gemeinsam mit ihnen Tischgemeinschaft zu pflegen. Und dabei erkennen sie den auferstandenen Jesus leibhaftig vor ihnen. Doch dann verschwindet Jesus vor ihren Augen. Nun gibt es kein Halten mehr. Sie machen sich eilends auf den Weg nach Jerusalem, mit der Botschaft im Herzen, dass Jesus wahrhaftig auferstanden ist.
Am Osterfest geht es um mehr als ein paar zusätzliche freie Tage und um Osterhasen in den unterschiedlichsten Formen. Die Ereignisse rund um Karfreitag und Ostern legen den Grundstein für den christlichen Glauben, der unserem Leben Sinn, Halt und Ausrichtung geben möchte. Ostern lädt uns ein mit den Jüngern aus Emmaus einzustimmen: «Der Herr ist wahrhaftig auferstanden.»
Dreieiniger Gott
Danke, für das Bekenntnis der Jünger aus Emmaus über den auferstandenen Jesus.
Hilf uns, mutig unser Vertrauen Jesus Christus zu schenken.
Roman Bamert, Sozialdiakon
