Behüte mich wie der Augapfel im Auge, beschirme mich unter dem Schatten deiner Flügel. (Psalm 17,8)
Der Psalmschreiber David bittet Gott um seinen besonderen Schutz. Er braucht hier den Vergleich mit dem Augapfel, eines der sensiblen und komplexen Organe von uns Menschen. So besteht der Augapfel aus einer äusseren, mittleren und inneren Augenhaut, welche jeweils ihre spezifischen Aufgaben für unser Sehvermögen wahrnehmen. David erbittet den besonderen Schutz von Gott, im Wissen, wie schnell die Lebensbalance verloren geht. Zudem bittet er, dass ihn sein Gott im Schatten seiner Flügel beschirmen möge. So, dass er in Ruhe und Frieden leben kann, im Wissen um die Gegenwart seines Schöpfers. Dieses Psalmwort lädt uns ein, es dem Schreiber gleich zu tun. Unseren Alltag dem dreieinigen Gott abgeben und ihn um seinem Schutz in all unseren Aktivitäten zu bitten. So möge er uns behüten und beschirmen, an jedem Tag von Neuem.
Dreieiniger Gott
Danke für das Behütetsein in unserem Alltag.
Hilf uns auf dein Eingreifen zu vertrauen, gerade dann, wenn es menschlich gesehen, herausfordernd wir
Roman Bamert, Sozialdiakon
