Ein jeder gebe, was er geben kann nach dem Segen, den dir der HERR, dein Gott, gegeben hat. (5. Mose 16,17)
Das obenstehende Bibelwort kann uns zu Beginn des neuen Jahres ziemlich herausfordern. Jeder soll das geben, was er zu geben hat. Und das, nachdem Ende Dezember eine Vielzahl von Rechnungen zu bezahlen war. Doch – in diesem Vers geht es mehr als um unser irdisches Mitteln. Es beschreibt, wie das Volk Israel das Laubhüttenfest, als Erinnerung an den Auszug aus der Knechtschaft in Ägypten feiern soll. Jede und jeder soll aus Dankbarkeit für die Fülle von Gaben, etwas an den himmlischen Vater zurückgeben. Im Wissen, dass Gott der tägliche Versorger ist. In unseren Breitengraden macht sich nach den grossen Weihnachts- und Neujahrsfestivitäten eine gewisse Ruhe breit, welche oftmals als «Januar-Loch» bezeichnet wird. Wie wäre es, wenn wir gerade in diesen Tagen unsere Mitmenschen mit etwas rarem beschenken würden? Mit unserer Zeit. Oder mit einer kleinen Aufmerksamkeit, ohne dabei auf unser Budget zu schauen? Ganz im Sinne unseres heutigen Bibelverses: «…nach dem Segen, den dir der HERR, dein Gott, gegeben hat.»
Ich wünsche uns allen weiterhin einen gesegneten Start ins neue Jahr!
Dreieiniger Gott
Danke für dein segnendes Handeln an jedem neuen Tag.
Hilf uns, den Nächsten mit keinen Aufmerksamkeiten zu beschenken, ihn an unserem himmlischen Segen teilhaben zu lassen.
Roman Bamert, Sozialdiakon
