Wir wollen uns umeinander kümmern und uns gegenseitig zur Liebe und zu guten Taten anspornen. (Hebräer 10,24)
Unser heutiges Bibelwort kann gerade in der aktuell intensiven Adventszeit zu einer Herausforderung werden. In all dem Organisieren und Gestalten der Advent- und Weihnachtstraditionen kann es passieren, dass wir uns mehr um die offenen Pendenzen, anstelle unseres Nächsten kümmern. Doch gemäss den Worten aus dem Hebräerbrief soll unsere Ausrichtung eine andere sein: «Wir wollen uns umeinander kümmern und uns gegenseitig zur Liebe und zu guten Taten anspornen.» Wir sind aufgerufen, uns umeinander zu kümmern. Uns vielleicht mit einem spontanen Telefon bei jemanden melden, der er nicht erwartet, sich aber von Herzen darüber freut. Im Zusammenleben soll der Umgang von Liebe und Zuwendung geprägt sein. Sich mal Zeit für unser Gegenüber zu nehmen und mit echtem Interesse nach dem aktuellen Befinden nachfragen. Oder sich gemeinsam fragen, was wir tun können, um diese oftmals hektische Adventszeit etwas «zur Ruhe» zu verhelfen. Wo können wir uns und unseren Nächsten ermutigen, nicht nur über das Gute zu sprechen, sondern dies auch tatkräftig zu tun?
Dreieiniger Gott
Danke, dass du immer für uns Zeit hast und jeden Tag neu um uns kümmerst.
Hilf uns, dass wir einander Zeit schenken. Uns dabei zu guten Taten ermutigen und gegenseitig zu stärken.
Roman Bamert, Sozialdiakon
