Ich will mich an dir freuen und jauchzen, deinem Namen, Höchster, will ich singen. (Psalm 9,3)
«Sich freuen und jauchzen» entdecken wir schon in der Bibel, zur Zeit des Alten Testaments. In vielen Psalmen werden diese Begriffe verwendet. Seiner Freude Ausdruck geben, wird in unseren Breitengraden oftmals mit einem Jauchzer unterstrichen. Sei dies an einem Jodler- oder Schwingfest, bei einem Alpgottesdienst oder bei sonst bei einem freudigen Ereignis. Ein Jauchzer, der die Stille durchbricht, beschreibt oftmals die emotionale Befindlichkeit sehr treffend. Neben diesen «Freudenmomenten» kennt die Bibel wie unser Leben Situationen, in der Umgang eher wortkarg ist, oder gar die passenden Worte fehlen. Beide Aspekte, die Freude und das Jauchzen, wie auch die gedämpfte Stimmung gehören zu unserem Leben dazu. Wichtig ist, dass beides Platz findet. Nicht etwas ausdrücken zu wollen, nach dem uns gar nicht zumute ist. So können uns die verschiedensten Psalmworte eine Inspiration sein, in Momenten, wo wir uns von Herzen freuen oder in Situation, in denen wir uns Trost und Zuspruch benötigen.
Dreieiniger Gott
Danke, dass wir uns von Herzen an deiner Gegenwart erfreuen können.
Hilf uns, der Dankbarkeit dir gegenüber durch unser Leben Ausdruck zu verleihen.
Roman Bamert, Sozialdiakon
