In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. (Johannes 1,4)
Die ersten Verse des Johannesevangeliums beschreiben den menschgewordenen Messias, Jesus Christus in einer verschlüsselten Art und Weise. Nie wird er direkt mit seinem irdischen Namen erwähnt. Aber dennoch werden die verschiedensten Eigenschaften von ihm aufgegriffen und beschrieben. So auch in unserem heutigen Bibelwort. Die beiden Begriffe «Leben» und «Licht» stehen im Zentrum von diesem. Im ersten Teil geht es um das Leben, das Jesus Christus verkörpert. Seit der Grundlegung der Welt geht Leben von ihm aus und so ist er Ursprung allen Lebens. Im zweiten Teil wird der Fokus auf das Leben im Zusammenhang mit dem Licht der Menschen gebracht. Jesus Christus wurde Mensch, lebte und wirkte auf dieser Welt. Er kam in das Dunkel der damaligen Zeit und ist auch in unseren dunklen Lebenssituation präsent. Später im Johannesevangelium lesen wir die Selbstaussage Jesu, dass er das Licht der Welt sei, das alles Dunkle zu vertreiben mag. Er möchte uns in unseren dunklen Lebensmomenten in seiner Liebe und mit seinem erhellenden Licht begegnen und für uns da sein. Gerade die dunkleren Tage, welche uns in der kommenden Zeit bevorstehen, sollen uns an diese Zusage erinnern, dass uns Jesus Christus das Leben schenkt und unser Licht in düsteren Momenten sein möchte.
Dreieiniger Gott
Danke, dass du in Jesus Christus als das Licht der Welt auf die Erde gekommen bist.
Hilf uns, in deinem Licht, für unsere Mitmenschen zu leuchten.
Roman Bamert, Sozialdiakon
