Als Simon sah, dass durch die Handauflegung der Apostel der Geist verliehen wurde, brachte er ihnen Geld und sagte: Gebt auch mir diese Macht, damit jeder, dem ich die Hände auflege, den Heiligen Geist empfängt. (Apostelgeschichte 8, 18-19)
Simon ist ein ehemaliger «Zauberer», der viele Menschen beeindruckt hatte. Kurz vor diesen Versen wird erzählt, dass er zum christlichen Glauben kommt. Wenn man von seiner Vergangenheit weiss, wundert man sich nicht, dass der Heilige Geist ihn fasziniert, und dass er die Gabe haben möchte, ihn weiterzugeben.
Aber nicht alles ist käuflich. Im Gegenteil, Petrus beschimpft ihn für diesen Wunsch. Aber die Episode findet ein versöhnliches Ende. Simon sieht sein Missverständnis ein und bittet die Apostel, für ihn zu beten.
Ewiger Gott,
diese Geschichte wirkt so eindeutig auf uns: deinen Geist kann man nicht kaufen.
Hilf uns zu erkenne, wenn wir an anderen Orten den gleichen Fehler machen und denken, man könne kaufen, was wirklich wichtig ist im Leben.
Amen
Brigitta Josef, Pfarrerin
