Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt, der spricht zu dem HERRN: Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe. (Psalm 91,1.2)
Die aktuell heissen Tage ermahnen uns, regelmässig den Schatten zu suchen und unserem erwärmten Körper die nötige Flüssigkeit zuzuführen. Ein schatten-spendender Sonnenschirm lässt uns entspannte Stunden in der schönen Natur erleben. Der Schreiber des 91. Psalmes greift das Bild des Schirmes auf und bezieht es auf den Gott Israels. Er beschreibt, was für einen Unterschied es für den ausmacht, der Gott und seine Nähe sucht und bei ihm bleibt. Dieser erlebt, dass seine Zuversicht, sein Halt in stürmischen Zeiten in seinem Leben bei seinem Gott ist. Dieser ist es, auf den er von ganzem Herzen hoffen möchte.
So sollen uns diese Gedanken begleiten, gerade heute, wenn wir uns bewusst in den Schatten begeben. Gott möchte auch in unserer Zeit nah- und erfahrbar sein.
Dreieiniger Gott
Danke, dass du unsere Zuversicht und Burg sein möchtest.
Hilf uns, im Alltag deine Nähe zu dir zu suchen und in allem dir zu vertrauen.
Roman Bamert, Sozialdiakon
