Und dahin geht mein Gebet, dass eure Liebe je länger desto mehr zunehme an Erkenntnis und allem Feingefühl. (Philipper 1,9)
Der Apostel Paulus gewährt hier seinen Briefempfängern einen Einblick in sein persönliches Glaubensleben. Er gibt den noch jungen Gemeinden nicht «nur» hilfreiche Tipps und Ratschläge. All das, was er sieht und erlebt, bringt Paulus im Gebet zu seinem himmlischen Vater. Für die Christen in Philippi betet er, dass ihre Liebe mehr und mehr zunehmen soll. Das Mitgefühl, mit den Menschen im Umfeld liebevoll umzugehen, ist ein zentrales Anliegen in diesem Vers. Sich in die Situation des Gegenübers einzufühlen, einen Versuch zu unternehmen, diesen und seine Bedürfnisse und Lebensrealität zu verstehen. Oftmals sind es öffnenden Fragen, welche dem Gespräch den gewünschten Tiefgang verleihen. Gepaart mit einem echten Interesse am Gegenüber und seinem Ergehen. In diesem Zusammenhang habe ich mir die Frage gestellt, was in unserem Umfeld ausgelöst werden könnte, wenn unser Denken, Fühlen und Handeln von der himmlischen Liebe geprägt ist.
Dreieiniger Gott
Danke für deine uneingeschränkte Liebe uns gegenüber.
Hilf uns, immer mehr in der Liebe und dem Feingefühl uns und anderen gegenüber zu wachsen.
Roman Bamert, Sozialdiakon
