Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und dass der Geist Gottes in euch wohnt? (1. Korinther 3,16)
Wir kommen von Pfingsten her. Dem Kirchenfest, an dem wir uns an die Ausgiessung des Heiligen Geistes erinnern. Der Startpunkt der christlichen Gemeinde. Gegründet von einfachen Menschen, die drei Jahre mit ihrem Lehrer Jesus unterwegs waren. Und nun ist das eingetroffen, was Jesus, als er noch auf dieser Welt war, versprochen hat. Es wird der Heilige Geist kommen, der sie an alles erinnern soll, was Jesus ihnen mit auf den Weg gegeben hat. Jahre später erinnert der Apostel Paulus die Glaubensgeschwister in Korinth an die Tatsachte, dass sie als Nachfolgende Jesu zu Gottes Tempel berufen sind und der Heilige Geist in ihnen wohnt. Vor lauter Streitigkeiten innerhalb der noch jungen Gemeinde bestand die Gefahr, dass diese Basis in den Hintergrund rückte. So nimmt Paulus letztlich Bezug auf das Pfingstereignis und deren Auswirkungen für die Nachfolgenden von Jesus Christus. Dieser nimmt Gestalt im einzelnen Menschen und möchte alle an Leib und Seele segnen. Seine Gegenwart soll einen erlebbaren Unterschied ausmachen.
Dreieiniger Gott
Danke, dass du durch den Heiligen Geist in unseren Herzen wohnst.
Lass uns in diesem Bewusstsein unseren Alltag gestalten.
Roman Bamert, Sozialdiakon
