Seid allezeit fröhlich – betet ohne Unterlass – seid dankbar in allen Dingen. (1. Thessalonischer 5,16.17.18a)
Eine dreifache Aufforderung im heutigen Bibelwort. Doch wie gehen wir damit um, wenn uns die Fröhlichkeit abhandenkommen will oder es uns schwerfällt, die aktuelle Lebenssituation im Dialog mit Gott zu thematisieren? In solchen Momenten kann es eine Hilfe sein, uns lediglich drei Dinge zu vergegenwärtigen für die wir von Herzen dankbar sind. Sei das z.B. die Familie, den reichhaltigen Garten, die schön singenden Vögel am Waldrand. Für das Kleine, unscheinbare dankbar zu sein, stärkt den Muskel der Dankbarkeit für Grösseres. «Wenn der Alpenfirn sich rötet, Betet, freie Schweizer, betet!», so heisst es in der Nationalhymne der Schweiz, welche in den letzten Tagen anlässlich des Nationalfeiertages sehr häufig angestimmt wurde. Ich persönlich empfinde es immer wieder als ein Vorrecht, in diesem wunderschönen Land zu leben und somit zu den privilegiertesten Menschen auf dieser Erde zu gehören. Ein weiterer Grund, dem himmlischen Vater von Herzen dankbar zu sein.
Dreieiniger Gott
Danke für das Vorrecht in unserem einmaligen und schönen Land zu leben.
Hilf uns, für alle noch so kleinen Dinge dankbar zu sein und unsere Lebensfreude nicht von den Sorgen des Alltages zudecken zu lassen.
Roman Bamert, Sozialdiakon
