… ihr habt mich besucht … (Matthäus 25, 36)
Hier, im Gleichnis, zählt Jesus Verschiedenes auf, das Menschen für andere – und damit für ihn – tun: zu Essen und zu Trinken geben, Kleider und ein Dach über dem Kopf, und Besuche bei Kranken und bei Menschen im Gefängnis. Die Menschen, die dies tun, machen dies nicht aus religiösen Gründen. Im Gegenteil, diese Gleichsetzung überrascht sie.
Und so ist es doch: man engagiert sich nicht für seine Nächsten, weil man Gott gefallen will, sondern weil man den Sinn für sie, sich selbst und die Gesellschaft sieht. So ist es bei all denen, die den Menschen in ihrer Familie oder ihrer Nachbarschaft helfen, oder bei denen, die sich für die Flüchtlinge aus der Ukraine oder aus anderen Ländern engagieren.
Und vielleicht gibt es bald Menschen, die im Rahmen unseres neuen «Besuchsdienst plus» Menschen in der Region besuchen, die sich über diese zwischenmenschlichen Begegnungen freuen.
Gott,
Du bist ein Gott der Begegnung,
ein Gott, der mich sieht.
Lass uns alle dies erfahren, indem Menschen uns sehen und auf uns eingehen.
