Aus der Tiefe rufe ich, HERR, zu dir. Herr, höre meine Stimme! (Psalm 130,1.2)
Der 130. Psalm wurde von den Israeliten im Zusammenhang mit der Wahlfahrt nach Jerusalem gesungen. Mit dieser Art vergegenwärtigten sie sich die Präsenz Gottes in ihrem Leben. Damals wie heute erleben Menschen schöne Momente, die sie am liebsten festhalten möchten. Aber ebenso Situationen, welche sie an ihre eigenen Grenzen bringen. Der Psalmschreiber vertraut darauf, dass die Bitten nicht verhallen, sondern dass der Bundesgott Israels diese hört und entsprechend eingreift. Wenn wir uns immer wieder der Gegenwart Gottes in unserem Alltag vergegenwärtigen, so stärkt dies unseren «Vertrauensmuskel» ihm und seinem Handeln gegenüber. So sind es diese Schlüsselerlebnisse, welche unseren Glauben an den dreieinigen Gott stärken. In allem Erleben soll unser Urvertrauen Gott gegenüber gestärkt werden.
Dreieiniger Gott
Danke für alle Gebete, welche du in deiner Art und Weise erhört hast.
Hilf uns, in allen Momenten unseres Lebens, dir bedingungslos zu vertrauen.
Roman Bamert, Sozialdiakon
