Lasst uns Gutes tun und nicht müde werden; denn zu seiner Zeit werden wir auch ernten, wenn wir nicht nachlassen. (Galater 6,9)
Gutes zu tun, fällt uns manchmal einfacher und je nach Situation kann dies ein ziemlicher Kraftakt sein, der uns ermüdet. Gutes tun und dafür Dankbarkeit des Gegenübers zu erleben, hingegen beflügelt. Paulus fordert uns auf, nicht müde zu werden. Vermutlich im Wissen, das Gutes tun, nicht immer auf die gewünschte Resonanz stösst. Das Dranbleiben soll jedoch belohnt werden. Vielleicht nicht gerade sofort, aber irgendeinmal, Jahre später. Für mich ist es spannend, eine ermutigende Rückmeldung auf mein «Gutes tun», zu erhalten. So als eine Art «Ernte» für mein stilles Handeln an meinen Mitmenschen, die mir unterschiedlich nahestehen. Diese Tatsache ermutigt mich, weiterhin meinen Nächsten Gutes zu tun, ohne eine direkte Gegenleistung einzufordern.
Dreieiniger Gott
Danke für das Gute, dass du uns jeden Tag von Neuem erleben lässt.
Hilf uns, in guten Werken unseren Mitmenschen gegenüber nicht müde zu werden und uns an dem zu erfreuen, was aus diesen Beziehungen heraus Gutes entsteht.
Roman Bamert, Sozialdiakon
