«Nicht durch Kraft und nicht durch Stärke, sondern mit meinem Geist»! spricht der HERR der Heerscharen. (Sacharja 4,6)
Macht, (militärische) Stärke und Gewalt beherrschen die Welt, wenn sie nur genügend skrupellos eingesetzt werden. Da liegt die Versuchung nahe, im Namen Gottes einfach noch einen oben drauf zu geben. So nach dem Motto: Unser Gott ist noch stärker und noch mächtiger. Auch die Bibel ist davon nicht immer verschont geblieben.
Dieser Vers weist einen anderen Weg. Er zeigt uns Gott jenseits all dieser Kraftmeiereien und Gewaltphantasien. Geist ist flüchtig. Geist kann man nicht packen. Geist kann man nicht als Waffe gebrauchen. Man kann sich Gottes Geist nur aussetzen und darauf hoffen und warten, dass er einen verändert.
Komm, o Tröster Heilger Geist,
Licht, das uns den Tag verheisst,
Quell, der uns mit Gaben speist.
Maria Luise Thurmair, RG 515
Michael Rahn, Pfarrer
