Das Volk, das im Dunkel lebt, sieht ein helles Licht; über denen, die im Land der Finsternis wohnen, strahlt ein Licht auf. … Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns geschenkt. Die Herrschaft liegt auf seiner Schulter; man nennt ihn: Wunderbarer Ratgeber, Starker Gott, Vater in Ewigkeit, Fürst des Friedens. (Jesaja 9, 1 und 5)
Diese Verse kennen wir eher aus dem Advent. Am Montag sind sie mir in Form eines Musikstücks begegnet, dessen Titel nicht darauf hingewiesen hat. Zufall oder mehr?
Mir fällt überhaupt auf, wie stark manche (bekannte und unbekannte) Texte der Bibel in diesen Tagen zu mir sprechen. Sie berichten von Erfahrungen von Krieg und anderem Unheil. Und sie sprechen von der Hoffnung auf Gott und den Erinnerungen daran, wie er geholfen hat.
Barmherziger Gott,
wir sind fassungslos und ohnmächtig im Angesicht des Kriegs.
Wir denken an die Menschen in der Ukraine und an diejenigen, die von dort geflohen sind.
Steh Du ihnen bei und öffne unsere Augen und Hände, wo wir helfen können.
Brigitta Josef, Pfarrerin
