Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels!
Er hat sich seines Volkes angenommen und hat ihm Erlösung gebracht. (Lukas 1,68)
Unser heutiges Bibelwort stammt aus dem Lobgesang Zacharias, als der in seinem hohen Alter erfährt, dass er und seine betagte Frau Eltern von Johannes werden. Einem jungen Menschen, auf den ein besonderer Auftrag wartet. Er soll die Ankunft vom erwarteten Messias seinem Volk ankünden und den Weg zu diesem vorbereiten. In diesem Zusammenhang erhalten diese Worte eine noch grössere, prophetische Dimension. Nämlich etwas, das noch verborgen in der Zukunft liegt. So kommt es viele Jahre später zur bekannten Begegnung zwischen Johannes dem Täufer und Jesus Christus am Jordan, wo dieser insistiert, von Johannes getauft zu werden. In dem Augenblick öffnet sich der Himmel und eine hörbare Stimme bekennt: «Dies ist mein geliebter Sohn, an ihm habe ich Wohlgefallen.» Die aktuellen Weihnachtstage laden uns ein, uns dankbar Gedanken rund um das Kommen von Jesus Christus in diese Welt zu machen. Dabei soll unser Denken, Fühlen und Handeln von einer grossen Dankbarkeit geprägt sein. In diesem Sinne wünsche ich allen Leser*innen einen gesegneten Jahreswechsel und einen guten Start ins neue Jahr!
Dreieiniger Gott
Danke, dass wir uns an Weihnachten an die Menschwerdung von Jesus Christus erinnern dürfen.
Hilf uns, gerade in diesen intensiven Tagen, den Ursprung von Weihnachten nicht vergessen.
Roman Bamert, Sozialdiakon
