In allen unseren Nöten kommt er uns mit Trost und Ermutigung zu Hilfe, und deshalb können wir dann auch anderen Mut machen, die sich ebenfalls in irgendeiner Not befinden: Wir geben ihnen den Trost und die Ermutigung weiter, die wir selbst von Gott bekommen. (2. Korinther 1,4)
Wenn wir das heutige Bibelwort so lesen, so würde ich es folgendermassen überschreiben: «So wie Gott uns begegnet – so sollen wir auf unsere Mitmenschen zugehen.» In diesen einfachen Worten wird beschrieben, dass es Gott nicht egal ist, wie es uns geht, was uns aktuell beschäftigt. In unseren Nöten tröstet er uns und ermutigt uns, dranzubleiben. Diese Erfahrungen stärken und befähigen uns, unseren Mitmenschen im gleichen «Sinn und Geist» zu begegnen. So leiten uns die Fragen, wo ich in meiner aktuellen Lebenssituation Gottes Zuwendung wünsche. Oder wo ich meinem Nächsten zum Trost und zur Ermutigung werden kann. Vielleicht einfach mit meiner Präsenz oder durch ermutigende Worte, die das Herz des Gegenübers in einer sanften Art und Weise erreicht.
Dreieiniger Gott
Danke, dass du in allen unseren Lebenslagen mit Trost und Ermutigung begegnest.
Hilf uns, im gleichen Sinne unseren Mitmenschen beizustehen.
Roman Bamert, Sozialdiakon
