Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft noch seine Güte von mir wendet. Psalm 66,20
Mich beeindruckt die Zuversicht, die der Psalmdichter ausstrahlt. Er glaubt fest daran, dass Gott ihn begleitet und ihm zuhört. Er spricht aus Erfahrung. Wenige Verse weiter vorne steht der Vers: «Du liessest Menschen über unsere Köpfe schreiten. Wir gingen durch Feuer und Wasser, doch du hast uns herausgeführt, hin zur Fülle.» Diese Zuversicht ist nicht naiv, sondern durch Erfahrung gewonnen.
Es hilft, wenn man nicht erst dann mit dem Beten beginnt, wenn man bereits mitten im Feuer oder im Wasser drin ist, sondern dann, wenn es einem gut geht und man Gott für seine Güte danken kann. Die Zuversicht muss in guten Zeiten gestärkt und genährt werden, damit sie in schwierigen Zeiten helfen kann.
Ewiger Gott
Danke für die kleinen und grossen Schönheiten in meinem Leben.
Hilf du mir, dir zu vertrauen,
auch wenn ich Schweres erlebe.
Amen.
Michael Rahn, Pfarrer
