Jesus sagte: Denn Johannes ist gekommen, er isst nicht und trinkt nicht und sie sagen: Er hat einen Dämon. Der Menschensohn ist gekommen, er isst und trinkt und sie sagen: Siehe, ein Fresser und Säufer, ein Freund der Zöllner und Sünder! (Matthäus 8,18+19)
Wer etwas zum Meckern sucht, wird es finden. So die Kurzversion dieser beiden Verse.
Etwas ausführlicher: Es gibt nicht die eine richtige Weise der Lebensführung. Es kommt auf den Kontext an. Auch Jesus hat übrigens immer wieder gefastet, doch er kannte auch den Wert und die Freude der Geselligkeit und des Feierns. Er wusste und lebte vor, dass beides seinen Platz hat im Leben, jedes zu seiner Zeit. Und wenn man etwas tut, dann soll man es richtig und voll Überzeugung tun, sonst hat man nichts davon.
Oder wie die grosse spanische Mystikerin und Ordensfrau Theresa von Avila schrieb: «Wenn Fasten, dann Fasten; wenn Rebhuhn, dann Rebhuhn.»
Ewiger Gott
Danke für die schönen Zeiten,
für Momente des Genusses und für fröhliche Stunden.
Amen.
Michael Rahn, Pfarrer
