Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und in Ewigkeit. Hebräerbrief 13,8
Der Jahreswechsel bringt einen dazu, sich Gedanken zu machen über den Lauf der Zeit. Wie war das vergangene Jahr, was bringt das nächste? Wo werden wir im nächsten Jahr uns den Veränderungen, die im Gange sind anpassen müssen? Wo sollen wir uns diesen allenfalls auch entgegenstellen?
Das kann anstrengend sein, vor allem in Zeiten, in denen wir mit sehr vielen Veränderungen klarkommen müssen, die uns längst nicht immer gefallen. Der Vers aus dem Hebräerbrief setzt da einen Kontrapunkt.
Jesus Christus ist und bleibt derselbe. Die Menschen mögen sich ändern, die Geschichte mag sich ändern, Christus bleibt derselbe. Vielleicht erinnern wir uns daran, wenn wir in diesem noch jungen Jahr gelegentlich seufzen, weil vieles so unbeständig ist und wir uns scheinbar auf nichts mehr verlassen können. Christus bleibt. Bei ihm kann ich Halt finden.
Ewiger Gott
Sei du mir Fels in der Brandung.
Gib du mir Halt,
wenn vieles um mich herum wankt.
Amen.
Michael Rahn, Pfarrer
